Meine besten 25 Alltagstipps, die ich gerne früher gehabt hätte

Drei Jahre habe ich meine Oma in ihrer Demenz begleitet. Zu Hause, als pflegende Angehörige, ohne Anleitung. In der Zeit habe ich viel gelernt.
In fünf Mails schicke ich meine Top-Alltagstipps, die ich damals gebraucht hätte.

Geschenke für Demenzkranke:
Was wirklich Freude macht – und was nicht

Ich gebe es zu: Lange habe ich mir beim Schenken keine großen Gedanken gemacht. Was Hannelore früher gefreut hat, würde sie auch jetzt freuen – dachte ich. Drei Weihnachten und drei Geburtstage später weiß ich, dass das so einfach nicht funktioniert. Schal und Mütze landen im Schrank, das Foto-Kissen macht traurig und das durchdachte Pflegeset überfordert. Ich habe ein paar Fettnäpfchen mitgenommen.

Beim Schenken geht es ja darum, jemandem eine Freude zu machen. Bei Demenz heißt das nur: Manche Dinge müssen anders gedacht werden. In diesem Artikel teile ich, welche Geschenke für Demenzkranke bei uns wirklich angekommen sind, was komplett gescheitert ist, was du besser nicht schenkst – und warum manche Geschenke gar nicht mehr verstanden werden können.

Warum Geschenke für Demenzkranke so schwer zu finden sind

Meine Oma war ihr Leben lang eine, die alles selbst gemacht hat. Strickzeug, Kochbücher, Kalender – sie hat sich beschenkt gefühlt, wenn sie Werkzeug bekam, mit dem sie wieder produktiv sein konnte. Mit der Demenz ging das immer weniger. Die Wolle blieb liegen. Das Kochbuch wurde nicht mehr aufgeschlagen. Der Kalender wurde zwar weiter benutzt, aber er hat seine Funktion verloren.

Genau das ist das erste Problem beim Schenken: Vieles, worüber sich der Mensch früher gefreut hätte, geht jetzt nicht mehr. Bücher werden nicht mehr gelesen. Hobbys nicht mehr ausgeübt. Selbst der gute Wein wird zum Problem, wenn die Medikamente keinen Alkohol vertragen.

Gleichzeitig willst du nichts schenken, was wie eine Demütigung wirkt. Etwas, das schreit: „Ich weiß, dass du krank bist.“ Meine Oma hat genau das gehasst. Rätselhefte mit „für Demenz“ auf dem Cover hat sie weggelegt, ohne sie aufzuschlagen. Ihr Satz „Ich bin doch nicht bekloppt.“ hallt mir bis heute nach.

Und dann gibt es noch die Sicherheitsfrage. Manche Geschenke werden mit fortschreitender Demenz schlicht gefährlich. Ein neuer Wasserkocher, eine Duftkerze, ein elektrischer Eierkocher – gut gemeint, aber im Pflegealltag oft eine Brandquelle.

Schenken bei Demenz heißt also, drei Dinge gleichzeitig hinzubekommen. Es soll Freude machen. Es soll die Würde wahren. Und es soll sicher sein. Dazu kommt etwas, das in fast keinem anderen Ratgeber benannt wird: Mit fortschreitender Demenz versteht der Mensch das Konzept „Geschenk“ vielleicht irgendwann selbst nicht mehr. Und das hat Gründe, die sich gut erklären lassen.

Was im Kopf passiert: Warum das Konzept „Geschenk“ sich auflöst

Ein Geschenk ist keine simple Sache. Wenn du es genau anschaust, ist es ein erstaunlich komplexes soziales Ritual: Da liegt etwas in Papier verpackt vor dir, das ist nicht das Geschenk selbst, sondern eine Hülle. Du sollst sie aufreißen. Drinnen ist etwas, das jemand für dich ausgesucht hat. Es gibt einen Anlass, der das alles erklärt – Weihnachten, Geburtstag. Es gibt eine Reaktion, die erwartet wird – Freude, Dank, vielleicht eine Umarmung.

Festlich gedeckter Tisch mit verschiedenen verpackten Geschenken zu Weihnachten – Geschenke für Demenzkranke

All das setzt voraus, dass mehrere Dinge gleichzeitig funktionieren: Symbolisches Denken, soziales Skript, Gedächtnis für Anlässe, das Verstehen von Verpackung als Hülle und nicht als Inhalt. Bei Demenz fallen diese Bausteine nach und nach weg.

Symbolisches Denken geht verloren.
Verpackungspapier ist symbolisch. Es bedeutet „hier ist etwas drin“, obwohl man es nicht sieht. Wenn das symbolische Denken nachlässt, wird das Papier einfach Papier. Bei Hannelore habe ich das beobachtet: Sie hat das Geschenkpapier irgendwann nicht mehr als Hinweis verstanden, sondern entweder gar nicht beachtet oder versucht, es so wieder zusammenzufalten, ohne reinzuschauen.

Anlässe lösen sich auf.
Was ist eigentlich Weihnachten? Warum steht da ein Baum im Wohnzimmer? Wer ist der Mann mit dem roten Mantel? Diese Fragen sind nicht naiv – sie zeigen, dass der gesamte Bedeutungsrahmen, den ein Anlass mitbringt, aus dem Gedächtnis verschwinden kann. Bei meiner Oma war Ostern als Erstes dran. Wir haben Ostern dann nichts mehr großartig gemacht, weil sie mit dem Konzept nichts mehr anfangen konnte. Hasen, Eier, das Suchen – das war für sie nur noch Verwirrung. Bei Weihnachten hat es länger gehalten, aber auch dort hat sich der Sinn schrittweise verflüchtigt.

Das Reaktions-Skript verschwindet.
„Was sagt man, wenn man ein Geschenk bekommt?“ – das ist ein gelerntes soziales Skript. Bei fortgeschrittener Demenz kommt das nicht mehr automatisch. Manche Menschen freuen sich überschwänglich über das Papier selbst und vergessen das Geschenk darin. Andere reagieren gar nicht. Wieder andere werden unruhig, weil sie spüren, dass eine Reaktion erwartet wird, ohne zu wissen, welche.

Was bleibt: das Gefühl im Moment.
Das ist die gute Nachricht. Auch wenn das Konzept „Geschenk“ sich auflöst, bleibt die emotionale Wahrnehmung lange erhalten. Eine warme Hand, eine vertraute Stimme, ein Duft, der gefällt – das kommt an, auch wenn die Verpackung nicht mehr verstanden wird. Mehr darüber, was sich im Gehirn bei Demenz verändert und was lange erhalten bleibt, findest du in meinem Artikel Demenz verstehen.

Was heißt das fürs Schenken? Du kannst nicht erwarten, dass ein Geschenk im klassischen Sinn ankommt. Du kannst aber dafür sorgen, dass der Moment ankommt. Das ist etwas anderes – und es ändert die Anforderungen an das, was du auswählst.

Was ein gutes Geschenk ausmacht

Bevor ich zu konkreten Geschenkideen komme, hier die sechs Fragen, die ich mir mit der Zeit angewöhnt habe, zu stellen:

Spricht es die Sinne an?
Sehen, fühlen, riechen, schmecken, hören – je mehr Sinne ein Geschenk anspricht, desto eher kommt es an. Ein gemustertes Tuch ist mehr als ein Tuch, weil man es anfassen, drüberstreichen, zwischen den Fingern reiben kann.

Macht es nichts kaputt, wenn etwas vergessen wird?
Ein angefangenes Strickprojekt wird zur Quälerei, wenn man die Reihe nicht mehr findet. Ein Bilderbuch nicht

Knüpft es an alte Vorlieben an?
Was hat dein Angehöriger sein Leben lang gerne gemacht? Diese alten Spuren sitzen tief und bleiben oft länger erhalten als das Kurzzeitgedächtnis.

Ist es sicher?
Keine offenen Flammen, keine elektrischen Geräte, die man stehen lassen könnte, keine kleinen Teile, die in den Mund wandern.

Funktioniert es ohne Anleitung?
Eine neue Fernbedienung ist kein Geschenk, sondern ein Frusterlebnis. Alles, was bedient, geladen oder eingestellt werden muss, fällt durch. Und das gilt auch für scheinbar harmlose Sachen – dazu gleich mehr.

Lädt es zu gemeinsamer Zeit ein?
Die schönsten Geschenke sind die, bei denen jemand mitmacht. Ein Heft ist mehr wert, wenn ihr darin gemeinsam blättert. Ein Foto ist schöner, wenn jemand dabei erzählt, wer drauf ist. Mehr Zeit miteinander ist meistens das, was am tiefsten ankommt.

Spickzettel: Gutes Geschenk bei Demenz
Spricht mehrere Sinne an
Hat keine „Strafe“, wenn man etwas vergisst
Knüpft an die Biografie an
Ist sicher, auch ohne Aufsicht
Braucht keine Anleitung
Lädt zu gemeinsamer Zeit ein

Geschenkideen, die bei uns funktioniert haben

Hier kommt das, was bei Hannelore tatsächlich angekommen ist. Manches wirst du auch in anderen Listen finden, manches eher nicht.

Düfte und Cremes – aber bitte einzeln

Riechen ist einer der Sinne, der bei Demenz lange erhalten bleibt. Eine gute Handcreme mit dem Lieblingsduft, ein vertrauter Seifengeruch, das alte Parfum, das schon im Frisierschrank stand – das sind keine Klischees, sondern wirklich kraftvolle Anker.

Bei meiner Oma war es eine ganz spezielle Gesichtscreme. Die hat sie ihr Leben lang benutzt.

Aber auch hier habe ich einen Fehler gemacht, den ich erwähnen will. Hannelore hatte ihr Leben lang Wert auf ihr Aussehen gelegt – immer schick, immer gepflegt. Ich dachte, ich tue ihr einen Gefallen, und habe ihr passend zu ihrer Creme ein ganzes Pflegeset bestellt: die Lieblingscreme, dazu ein Serum, dazu eine Augencreme. Drei Tiegel, die zusammengehörten und auch ähnlich aussahen. Sie war komplett überfordert. Welcher Tiegel wofür? In welcher Reihenfolge? Ich habe die Cremes dann beschriftet und nummeriert, was gut geholfen hat.

Drei Pflegetiegel mit handgeschriebenen Nummern 1, 2, 3 auf einer Marmor-Waschtischplatte – ein Pflegeset überfordert bei Demenz

Was ich daraus mitgenommen habe: eine einzelne Tube, der Lieblingsduft, das vertraute Produkt – das kann funktionieren. Ein Set, das Reihenfolge oder Auswahl voraussetzt, überfordert möglicherweise. Selbst dann, wenn es alles Lieblingsprodukte sind. Nett gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.

Was sich auch lohnt: eine Handmassage als Geschenk. Du brauchst nichts dafür außer Zeit und etwas Lotion. Bei vielen Menschen mit fortgeschrittener Demenz ist Berührung das, was am tiefsten ankommt.


Blumen – mit einer Einschränkung

Blumen waren bei meiner Oma fast immer ein Volltreffer. Sie wecken Emotionen, sie sehen schön aus, sie verändern den Raum und sie brauchen keine Anleitung. Ein Strauß auf dem Tisch ist ein Geschenk, das jeden Tag aufs Neue da ist und keine Reaktion fordert. Wenn dein Angehöriger früher gerne Blumen hatte, kannst du damit kaum etwas falsch machen.

Eine Einschränkung gibt es aber. Bei fortgeschrittener Demenz nehmen viele Menschen Sachen in den Mund. Vergangenes Jahr habe ich für meine Oma und ihre Pflegerin einen schönen Adventskranz bestellt. Festlich, mit Tannenzweigen und Beeren – ich war stolz auf die Idee. Meine Oma hat ihn aber versucht, zu essen. Ja, auch das kann eine Folge der Demenz sein und ich war ehrlich schockiert darüber. Wir mussten den Adventskranz dann wegstellen.

lassischer Adventskranz mit dunkelroten Kerzen, Tannenzweigen und roten Beeren auf einem Holzsideboard – Sicherheit bei Demenz mitdenken

Das heißt nicht, dass Blumen oder andere Pflanzen plötzlich tabu sind. Es heißt nur: Mit fortschreitender Demenz solltest du beim Standort mitdenken. Ein Strauß auf einem hohen Sideboard funktioniert anders als einer auf dem Esstisch. Und Pflanzen mit Beeren oder anderen kleinen Teilen sind in einer sehr fortgeschrittenen Phase keine gute Wahl.


Weiche, warme Stoffe

Menschen mit Demenz frieren oft – teils, weil die Bewegung weniger wird, teils, weil die Körperwahrnehmung sich verändert. Schals, Kuscheldecken, Wollsocken, ein weicher Bademantel: alles Geschenke, die jeden Tag genutzt werden können – wenn sie verstanden werden. Dazu gleich mehr.

Achte beim Aussuchen auf zwei Dinge. Die Materialien sollten weich genug sein, um nicht zu kratzen. Und die Sachen sollten leicht an- und auszuziehen sein. Druckknöpfe statt Schleifen. Reißverschlüsse statt zwanzig Knöpfe.

Eine Nesteldecke ist eine spezielle Variante: eine Decke mit angenähten Bändern, Knöpfen, Taschen und Schlaufen. Die Hände finden Beschäftigung und das beruhigt. Bei meiner Oma kam dieses Geschenk allerdings gar nicht gut an, weil es zu kindlich aussah und sie unter Druck setzte, alles richtig zu machen.

Musik – wenn sie ankommt

Musik gilt als Königsweg bei Demenz. Lieder aus der Jugend erreichen Bereiche im Gehirn, die das Sprachvermögen nicht mehr erreicht. Bei vielen Menschen mit Demenz ist das tatsächlich so. Bei meiner Oma war es nicht so. Sie hat Musik abgelehnt, ganz egal welche. Es war ihr wahrscheinlich zu viel und zu schnell.

Wenn du nicht sicher bist, ob es bei deinem Angehörigen funktioniert: Taste dich ran. Eine CD mit Volksliedern oder Schlagern aus den prägenden Jahren ist ein guter Test. Wenn es zündet, ist die Tür auf für mehr – ein einfacher CD-Player mit großen Tasten zum Beispiel.

Was nicht so gut funktioniert: komplizierte Streamingdienste, die der Mensch selbst bedienen soll. Da scheitert es an der Technik, nicht an der Musik.


Praktisches, das den Alltag erleichtert

Manche Geschenke sind keine Geschenke an die erkrankte Person, sondern an den ganzen Haushalt. Sie machen das Leben einfach leichter.

  • Ein GPS-Tracker am Schlüssel, am Portemonnaie oder in der Jacke.
  • Eine große, gut ablesbare Uhr mit Datumsanzeige, die nicht nur die Uhrzeit, sondern auch den Wochentag und den Tagesabschnitt anzeigt.
  • Ein einfaches, großes Telefon mit Foto-Tasten für die wichtigsten Nummern.
  • Ein Babyphone für die nachts unsichere Phase.

Solche Geschenke wirken nicht romantisch. Aber sie tragen einen Pflegealltag mit. Mehr Tipps dazu findest du in meinem Artikel zum Alltag mit Demenz zu Hause.



Das HannaCare-Beschäftigungsheft

Ich nenne unser HannaCare-Heft hier nicht aus Höflichkeit zwischen den anderen Ideen. Ich nenne es, weil ich denke, dass es wirklich eine schöne Geschenkidee für Demenzkranke und ihre Angehörigen ist.

Cover des HannaCare-Beschäftigungshefts „Schöne Momente trotz Demenz" auf einem Holztisch, von zwei Händen gehalten – würdevolles Geschenk für Demenzkranke

Was es zu einem passenden Geschenk bei Demenz macht:

Es ist erwachsen gemacht.
Keine kindlichen Motive, keine Kleinkinderfarben, kein klinisches Etikett auf dem Cover. Eine kurze Selbsttransparenz an dieser Stelle: Ja, bei uns steht das Wort „Demenz“ im Titel. Wir haben lange darüber nachgedacht und uns bewusst dafür entschieden – weil wir nicht so tun wollen, als gäbe es das Thema nicht. Aber wir haben es eingebettet in „Schöne Momente trotz Demenz“ – also in eine Hoffnungsbotschaft, nicht in ein medizinisches Label. Wenn dein Angehöriger trotzdem empfindlich auf das Wort reagiert, kannst du das Heft mit neutralem Geschenkpapier oder einem Umschlag drumherum überreichen. Eine Freundin hat genau das gemacht, bevor sie es ihrer Mutter geschenkt hat.

Die Themen kommen aus dem Alltag.
Anziehen, Essen, Gesundheit, Abendroutine – das sind Bereiche, in denen Hannelore und Menschen wie sie sich auskennen. Das ist nicht abstraktes Gedächtnistraining mit Zahlenreihen, sondern Übungen mit Inhalten, die ein Leben lang vertraut waren. Diese Art von Material gibt Orientierung im Tag, weil sie an Bekanntes andockt.

Aufgeschlagene Doppelseite des HannaCare-Beschäftigungshefts mit einer Übung zum Einkaufen – Beschäftigungsheft als sinnvolles Geschenk bei Demenz

Es bietet Gedächtnistraining ohne Druck.
Die 40 Aufgaben sind so angelegt, dass sie wie Zeitvertreib wirken, nicht wie eine Prüfung. Wer eine Aufgabe nicht schafft, blättert weiter. Es gibt keine Sterne, keine Punkte, keine Abrechnung. Genau das war für meine Oma der Knackpunkt: Sobald sie das Gefühl hatte, getestet zu werden, war es vorbei.

Es schenkt gemeinsame Zeit.
Das ist der Punkt, der mir am wichtigsten ist. Du kannst das Heft schenken und es einfach hinlegen. Du kannst aber auch sagen: „Ich komme nächsten Mittwoch und wir machen eine Aufgabe daraus zusammen.“ Aus dem Heft wird dann eine Verabredung. Das ist doppelt geschenkt – einmal das Heft an sich und einmal die gemeinsame Zeit. Und für viele pflegende Angehörige ist gerade die strukturierte gemeinsame Zeit Gold wert, weil das Anbieten von Beschäftigung im Alltag oft so anstrengend ist (mehr dazu in meinem Artikel zu Beschäftigung bei Demenz).

Es lässt sich gemeinsam durchblättern.
Das Heft funktioniert nicht als Solo-Aufgabe. Du kannst dich mit deinem Angehörigen daneben setzen, eine Seite vorlesen, gemeinsam überlegen, ein Bild ausmalen. Das ist der Kontrast zu vielen anderen Geschenken: Es lädt aktiv zur Begegnung ein, statt nur einen Gegenstand zu hinterlassen.

👉 Hier findest du das HannaCare-Heft

Süßes – mit Augenmaß

Meine Oma hat genascht, wenn man sie gelassen hat. Pralinen, Kekse, Schokolade. Das war für sie das pure Glück. An der Stelle ein Tipp aus eigener Erfahrung: Ich habe meiner Oma im Jahr 2023 einen Adventskalender geschenkt und überhaupt nicht darüber nachgedacht, dass das Konzept eventuell von Hannelore nicht mehr verstanden wird. An Tag drei waren alle 24 Türchen leer und meine Oma hatte Bauchschmerzen von den ganzen Pralinen. Sie hatte hoffentlich trotzdem Spaß. Aber das Konzept „ein Türchen pro Tag“ funktioniert ab einem bestimmten Punkt möglicherweise nicht mehr oder es wird vergessen, dass man heute schon am Adventskalender dran war.

Geöffneter Pralinen-Adventskalender mit teilweise leeren Türchen und verteilten Pralinen auf einem Holztisch – Adventskalender als Geschenk bei Demenz schwierig

Was geht: eine schöne Schachtel Pralinen, ganz ohne Kalenderfunktion. Eine Tüte mit der Lieblingsschokolade. Ein Glas selbstgemachte Marmelade. Süßes ist erlaubt, aber portioniert.

Wenn dein Angehöriger Diabetes oder Schluckprobleme hat, sprich vorher mit dem Angehörigen, der Pflege oder dem Arzt. Bei fortgeschrittener Demenz wird Schlucken vielleicht einmal zum Thema – dann sind harte Bonbons natürlich keine gute Idee mehr.

Zeit, Nähe, Hand halten

Das größte Geschenk kann nicht eingepackt werden. Eine Stunde gemeinsame Zeit, ohne aufs Telefon zu schauen oder Zeitdruck zu haben. Ein gemeinsamer Spaziergang oder Ausflug. Ein Stück Kuchen mit leckerem Kaffee oder Tee am Nachmittag, gemeinsam gegessen, ohne Eile.

Eine jüngere und eine ältere Hand halten sich auf einer karierten Tischdecke, daneben zwei Kaffeetassen und ein Stück Streuselkuchen – Zeit als Geschenk für Menschen mit Demenz

Bei meiner Oma waren Kaffee und Kuchen bis zum Schluss unser Anker. Egal wann ich sie besucht habe, unser gemeinsamer Kaffee war ein festes Ritual.

Wenn du eine Karte schreibst, schreib nicht „Werde bald gesund“ – die Demenz wird nicht weggehen. Schreib lieber, was du an dem Menschen liebst. „Du hast immer den besten Streuselkuchen gebacken.“ „Ich bin so froh, dass du meine Oma bist.“ Sätze, die ankommen und schöne Gefühle auslösen, auch wenn das Gedächtnis nicht mehr alles trägt, sind wertvolle Geschenke und Momente.

Wenn das Geschenk nicht ankommt – und du das aushalten musst

Das ist der Teil, den die meisten Geschenke-Artikel auslassen. Aber er ist wichtig, weil er dich vor der vielleicht größten Enttäuschung bewahrt: Auch ein gut ausgesuchtes Geschenk für einen Demenzkranken kann scheitern. Nicht, weil du es schlecht gewählt hast. Sondern weil die Demenz weiter fortgeschritten ist, als du gedacht hast – oder weil das Geschenk eine Reaktion auslöst, mit der du nicht gerechnet hast.

Drei Beispiele aus unserer Familie, an denen ich das schmerzhaft gelernt habe.

Schal und Mütze – nicht verstanden.
An Weihnachten 2023 haben wir Hannelore Schal und Mütze geschenkt. Schöne Sachen, weich, in ihrer Lieblingsfarbe. Sie hat sie ausgepackt, in den Händen gehalten – und nicht verstanden, was sie damit machen sollte. Sie wusste nicht mehr, dass man eine Mütze auf den Kopf setzt und einen Schal um den Hals legt. Wir haben ihr dann dabei geholfen, aber die Sachen sind danach nie benutzt worden. Sie lagen im Schrank, bis wir sie irgendwann weggegeben haben. Das ist nicht traurig, wenn man es einordnen kann. Es ist einfach die Demenz. Vielleicht haben sie ihr aber auch einfach nicht gefallen.

Hannelore trägt eine gemusterte Mütze und hält eine Kaffeetasse – Schal und Mütze als Geschenk an einem Weihnachtsabend bei Demenz

Das Foto-Kissen.
Ich hatte ein Kissen mit einem Foto bedrucken lassen, auf dem meine Oma und mein Opa zu sehen waren. Ich dachte: hey, eine schöne Erinnerung, weiches Material, immer in ihrer Nähe. Sie hat sich zuerst total gefreut. Dann ist sie traurig geworden, weil ihr verstorbener Mann auf dem Kissen war und sie ihn jeden Tag neu erkannte – und auch jeden Tag neu trauerte. Das war nicht das, was ich wollte. Aber das wusste ich vorher nicht.

Hannelore hält ein Kissen mit aufgedrucktem Foto von ihr und ihrem verstorbenen Ehemann – Foto-Geschenke können bei Demenz Trauer auslösen Beschriftung: (weglassen)

Die Schneekugel mit Foto.
Vorletztes Jahr habe ich ihr eine Schneekugel mit einem Foto von meinen Großeltern bestellt. Sehr persönlich gemeint, eine schöne Idee – auf dem Papier. Als ich sie überreicht habe, hat meine Oma die Personen auf dem Foto nicht mehr erkannt. Sie war nicht traurig, sondern irritiert. „Wer ist das?“ – und ich saß da mit einem Geschenk, das eigentlich Liebe transportieren sollte und stattdessen Verwirrung ausgelöst hat.

Hannelore hält eine Schneekugel mit einem Foto in den Händen und betrachtet sie irritiert – nicht jedes personalisierte Geschenk wird bei Demenz verstanden

Was ich daraus mitgenommen habe:

Fotogeschenke sind eine besondere Kategorie. Sie können wunderbar funktionieren und ich persönlich finde sie gerade für die Phase der frühen Demenz wirklich toll. Sie können aber auch das Gegenteil bewirken – nämlich Trauer wachrütteln, die sich jeden Tag neu einstellt, oder Verwirrung auslösen, weil Gesichter nicht mehr eingeordnet werden. Bei verstorbenen Angehörigen auf dem Foto würde ich es heute zweimal überlegen. Bei lebenden Angehörigen, die nicht mehr sicher erkannt werden, ehrlich gesagt auch.

Und ganz allgemein: Sei nicht enttäuscht, wenn ein Geschenk bei einem Demenzkranken nicht so ankommt, wie du es dir vorgestellt hast. Das ist keine Wertung deiner Bemühung. Es ist die Krankheit. Du darfst trotzdem schenken. Du darfst dich freuen, wenn ein Geschenk ankommt. Und du darfst dir auch erlauben, traurig zu sein, wenn nicht. Beides ist erlaubt und keiner von uns weiß, wie welches Geschenk an welchem Tag ankommt, und das ist völlig in Ordnung..

Was du besser nicht schenkst

Diese Liste ist mir genauso wichtig wie die Ideen. Es gibt Geschenke, die gut gemeint sind und im Pflegealltag zu echten Problemen führen können.

Elektrische Geräte mit Heizfunktion.
Wasserkocher, Toaster, Eierkocher, Lockenstäbe, Bügeleisen, Heizdecken. Bei fortgeschrittener Demenz ist das Risiko zu groß, dass etwas vergessen wird oder die Geräte falsch bedient werden. Ich habe selbst erlebt, dass meine Oma in den Wasserkocher hineingreifen wollte, weil sie nicht mehr verstanden hat, wozu er da ist.

Duftkerzen und alles mit offener Flamme.
Auch wenn sie noch so schön aussehen. Eine angezündete Kerze, die niemand mehr ausmacht, ist eine reale Brandgefahr.

Komplexe Technik.
Tablets, Smartphones, Sprachassistenten – wenn die Person damit vorher nicht gut umgehen konnte, wird sie es jetzt nicht mehr lernen. Das frustriert.

Pflege-Sets mit mehreren Schritten.
Drei verschiedene Cremes, die in einer bestimmten Reihenfolge benutzt werden sollen, sind keine gute Idee – egal, wie hochwertig sie sind. Eine einzelne, vertraute Tube schon. Weniger Auswahl heißt weniger Überforderung. Das gilt übrigens auch für Make-up-Sets, Kosmetiktaschen mit zehn Produkten oder ähnliche „komplette Ausstattungen“.

Kleinteiliges, das in den Mund wandern könnte.
Bei fortgeschrittener Demenz nehmen viele Menschen Sachen in den Mund. Magnetkugeln, Knopfbatterien, kleine Glaskugeln – im Zweifel weglassen. Auch Dekoration mit Beeren, künstlichen Früchten oder Tannenzweigen kann zum Problem werden, wenn sie in Reichweite steht.

Sachen mit demütigenden Labels auf der Verpackung.
Hier geht es nicht um das Wort „Demenz“ an sich, sondern um die Sprache. „Spezialprodukt für Demenzkranke“ oder „Senioren-Edition mit großen Knöpfen“ sind klinische Etiketten, die die Person zum Patienten reduzieren. Würdevolle Formulierungen sind etwas anderes – ein Heft, das „Schöne Momente trotz Demenz“ heißt, hat eine andere Botschaft als eines mit „Übungen für Demenzkranke“ auf dem Cover. Wenn du dir unsicher bist, mach einfach einen neutralen Umschlag drumherum.

Zu kindliches Material.
Plüschtiere mit Kulleraugen, große runde Knöpfe in Primärfarben, Spiele für Vier- bis Fünfjährige. Manche Erwachsene mit fortgeschrittener Demenz nehmen solche Sachen an, viele lehnen sie ab. Im Zweifel: lieber etwas, das auch ein nicht-erkrankter Mensch in dem Alter mögen würde.

Alkohol – ohne vorher zu fragen.
Eine Flasche Wein war früher das Standardgeschenk. Bei vielen Medikamenten geht das nicht mehr. Frag vorher kurz die Pflege oder den Arzt.

Gutscheine für Erlebnisse, die mit Logistik kommen.
Konzertkarten, Restaurantgutscheine, ein Wellnesstag – das setzt voraus, dass jemand das Erlebnis komplett begleitet, organisiert und durchhält. Wenn du nicht selbst die Person bist, die das macht, wird der Gutschein zur Belastung.

Geschenke nach Demenzstadium

Demenz verläuft in Phasen, und was im einen Stadium funktioniert, geht im nächsten nicht mehr. Hier eine grobe Orientierung – wobei jeder Mensch anders ist und jeder Verlauf eigen.

StadiumWas meist noch gehtWorauf achten
Leichte DemenzBücher mit großer Schrift, Beschäftigungshefte mit Alltagsthemen, einfache Strickprojekte, gemeinsame Ausflüge, Konzertbesuche, Restaurant, BlumenKeinen Leistungsdruck aufbauen. Sachen wählen, die früher Spaß gemacht haben.
Mittlere DemenzAusmalbilder, Bildkarten, Düfte (einzeln, nicht als Set), weiche Stoffe, Hörbücher mit kurzen Geschichten, gemeinsam Kuchen backen, Beschäftigungsmaterial mit StufenAufgaben einfacher machen. Mit hineinsetzen statt „stellen“. Pausen einplanen.
Fortgeschrittene DemenzBerührung, Handmassagen, weiche Decken, vertraute Düfte, ruhige Musik, einfach da seinGeschenke, die ohne Worte funktionieren. Nichts, was bedient werden muss. Auf Sicherheit achten – nichts, was in den Mund wandern kann.

Was alle Stadien verbindet: Zeit und Nähe gehen immer. Auch in der Phase, in der Worte fehlen, kommt eine ruhige Stimme an. Auch wenn Gegenstände nicht mehr eingeordnet werden, kann eine warme Hand auf der Hand das größte Geschenk sein.

Weihnachten, Geburtstag, Ostern – was bleibt vom Anlass?

In drei Jahren mit Hannelore haben wir drei Weihnachten und drei Geburtstage gefeiert. Ostern haben wir irgendwann nicht mehr großartig gefeiert, weil sie mit dem Konzept nichts mehr anfangen konnte. Hasen, Eier, Suchen – das hat sie eher verwirrt als gefreut. An der Stelle haben wir uns dazu entschieden, den Anlass einfach wegzulassen.

Was ich aus diesen letzten drei Jahren mitnehme:

Anlässe verändern sich. Lass das zu.
Es gibt diese leise Erwartung, dass man Feiertage so feiern muss, wie man sie immer gefeiert hat. Mit allen Ritualen, mit der ganzen Familie, mit dem großen Essen. Bei Demenz funktioniert das oft nicht mehr. Ostern ging bei uns als Erstes verloren. Bei deinem Angehörigen ist es vielleicht ein anderer Anlass. Der eigene Geburtstag, der Hochzeitstag, der Jahrestag eines Verlusts. Beobachte, was noch trägt – und was nicht.

Weihnachten kann magisch sein – wenn das Verständnis noch da ist.
Solange Hannelore noch wusste, was Weihnachten ist, war die Begeisterung über Geschenke groß. Ihre Augen, das Auspacken, das Strahlen – das waren echte Momente. Aber das ist eine Phase, kein Dauerzustand. Du wirst merken, wann sie vorbei ist. Bis dahin: Genieß es.

Feiertage und Geburtstage sind oft Stress.
Das hat fast niemand auf der Rechnung. Mehr Besuch, mehr Geräusche, mehr Erwartung, mehr Reize – das ist für Menschen mit Demenz oft zu viel. Bei uns haben Feiertage durchgehend Unruhe ausgelöst, manchmal auch Tage davor und danach. Das ist nicht ungewöhnlich. Frag dich vor jedem großen Anlass: Wie viel von „wie früher“ tut dem Menschen gut – und ab wann wird es Überforderung? Es ist okay, ein Weihnachten kleiner zu feiern. Mit weniger Leuten, kürzer, ruhiger. Niemand muss sich beweisen.

Mittlerweile sind Besuche auch eher Stress.
Mit der fortgeschrittenen Demenz hat sich das bei uns gedreht. Was früher Freude war, ist jetzt anstrengend für meine Oma. Auch das gehört zur Wahrheit: Manchmal ist das beste Geschenk, weniger zu kommen, dafür ruhiger und mit klarem Plan. Lieber zwanzig Minuten gemeinsam Kaffee trinken als drei Stunden im vollen Haus.

„Einfach so“ ist oft schöner als der offizielle Anlass.
Ein Strauß Blumen am Mittwochnachmittag wirkt manchmal mehr als das große Geburtstagsgeschenk. Weil kein Druck dabei ist. Kein Datum, an dem es passen muss.

Geschenke einzeln öffnen, nicht alle auf einmal.
Drei Pakete unter dem Baum waren bei meiner Oma okay. Zehn überforderten sie. Wenn du in einer großen Familie bist, könnt ihr absprechen, dass eure Geschenke nicht alle am 24. ausgepackt werden. Vielleicht eines am Heiligabend, eines an einem ruhigen Tag dazwischen, eines beim nächsten Besuch.

Den Mensch nicht ins Zentrum drängen.
„Schau mal, was dir alle geschenkt haben“ – das fühlt sich für viele Erkrankte wie eine Prüfung an. Schenken so, wie immer. Ohne große Inszenierung.

Manchmal reichen Besuch und Kuchen.
Hannelore hat bald Geburtstag. Wir schenken ihr unseren Besuch und einen leckeren Kuchen. Mehr nicht. Das reicht völlig. Drei Jahre Pflege haben mich genau das gelehrt: Je weniger Aufwand, desto mehr Raum für den Moment. Wenn du das erste Mal vor einem Anlass stehst und nicht weißt, was du schenken sollst, fang da an. Mit der Person an einem Tisch, mit etwas zu essen, was sie liebt. Mehr braucht es oft nicht.

Vergiss die pflegenden Angehörigen nicht

Eine Sache, die oft übersehen wird: Wenn jemand in der Familie Demenz hat, gibt es meist auch jemanden in der Familie, der pflegt. Diese Person ist erschöpft, hat oft kein soziales Leben mehr und das Gefühl, dass sich keiner für sie interessiert.

Pflegende Angehörige bekommen selten Geschenke. Sie kümmern sich um alle anderen, und ihre eigenen Bedürfnisse rutschen nach hinten. Wenn dir jemand einfällt, der gerade einen Menschen mit Demenz begleitet – schenk ihm etwas. Nicht „für die Oma“, sondern für ihn oder sie selbst.

Was wirklich hilft:

  • Ein Gutschein für eine Vertretung an einem Nachmittag (wenn du es selbst übernimmst)
  • Eine fertige Mahlzeit, die nur aufgewärmt werden muss
  • Ein Anruf, in dem nicht „und wie geht’s der Oma“ die einzige Frage ist
  • Ein Essensgutschein für ein Restaurant, in das die Person allein oder mit Partner gehen kann
  • Ein gutes Buch, das nichts mit Pflege zu tun hat
  • Eine Massage, ein Friseurgutschein – Selbstfürsorge, die organisiert ist und nicht selbst gebucht werden muss

Wenn du selbst gerade pflegst und das hier liest: Du darfst dir auch selbst etwas schenken. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass du langfristig durchhältst. Ich habe darüber einen eigenen Artikel geschrieben:
Selbstfürsorge für pflegende Angehörige bei Demenz.

Wie du das Geschenk übergibst

Das ist der unterschätzte Teil. Wie du etwas übergibst, ist oft genauso wichtig wie das Geschenk selbst.

Ohne große Vorrede.
„Ich habe dir was mitgebracht, schau mal“ funktioniert besser als eine ausführliche Erklärung, was es ist und warum.

Mit Zeit.
Setz dich dazu, hilf beim Auspacken, mach mit. Bei fortgeschrittener Demenz wird das Auspacken selbst manchmal zur Hürde – die Verpackung wird nicht mehr als Hülle verstanden. Hilf dezent, ohne es zu kommentieren.

Ohne Quizfragen.
„Erkennst du, wer das ist?“ oder „Weißt du noch, was wir damit gemacht haben?“ – das fühlt sich für den Erkrankten wie eine Prüfung an. Erzähl lieber selbst. „Das ist Susanne, deine Tochter, 1972 im Garten.“ Du nimmst den Druck und gibst trotzdem den Anker.

Mit Wiederholung.
Vielleicht wird das Geschenk nach zehn Minuten vergessen. Vielleicht freut sich der Mensch zwei Stunden später noch einmal genauso über die gleiche Praline. Das ist kein Versagen, sondern Demenz. Lass es zu.

Verpackung neutral halten.
Wenn dein Angehöriger empfindlich auf Worte oder Symbole reagiert, mach einfach Geschenkpapier drum. Niemand will als Patient beschenkt werden.

Erwartungen an die Reaktion loslassen.
Vielleicht kommt kein „Danke“. Vielleicht kommt gar keine Reaktion. Vielleicht freut sich dein Angehöriger über das Papier mehr als über den Inhalt. All das ist okay. Du hast geschenkt, weil du den Menschen liebst. Nicht, weil du eine bestimmte Reaktion erwartest.

Häufige Fragen zu Geschenken bei Demenz

Noch eine Frage?

Ich helfe Ihnen gerne persönlich weiter. Schreiben Sie mir einfach eine Email an neetzel@hannacare.de

Anna Neetzel, Gründerin von HannaCare

Über die Autorin

Hinter HannaCare steht Anna Neetzel. Aus der Begleitung ihrer Oma Hannelore in deren Demenz ist die Idee zu einem Beschäftigungsheft entstanden – und zu Ratgeber-Texten, die Pflegealltag ehrlich und ohne Beschönigung beschreiben.

Anna und ihre Großmutter Hannelore schauen gemeinsam in die Kamera.

Ich teile, was ich selbst gern früher gewusst hätte

Ich bin Anna. Ich habe meine Oma durch ihre Demenz begleitet und teile in 5 Mails die 25 Alltagstipps, die ich gerne früher gehabt hätte – ehrlich, praktisch und aus eigener Erfahrung. Danach bekommst du regelmäßig weitere Impulse, Tipps und garantiert keinen Spam.

Entdecke unser Beschäftigungsheft

Aufgeschlagenes Beschäftigungsheft mit Ausmalbild zum Thema entspannter Morgen für Menschen mit Demenz

Rätsel, Übungen und Ausmalbilder für schöne
gemeinsame Momente trotz Demenz.

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